{"id":35,"date":"2013-11-01T19:23:34","date_gmt":"2013-11-01T18:23:34","guid":{"rendered":"http:\/\/schreibquelle.de\/?page_id=35"},"modified":"2014-03-06T11:29:16","modified_gmt":"2014-03-06T10:29:16","slug":"kurzgeschichten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schreibquelle.de\/?page_id=35","title":{"rendered":"Kurzgeschichten"},"content":{"rendered":"<h1>Der Mantel meines Vaters<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00e2\u20ac\u017eAussteigen! Wagenkontrolle.\u00e2\u20ac\u0153<\/p>\n<p>V\u00c3\u00b6llig verschreckt klettere ich aus unserem Auto, sp\u00c3\u00bcre die Angst meiner Mutter, registriere die gespielte Freundlichkeit meines Vaters. Mein Bruder erkl\u00c3\u00a4rt sich bereit, die R\u00c3\u00bccksitze hochzuklappen. Darauf verzichten die tschechischen Grenzbeamten jedoch. Blicke in das Wageninnere, in Koffer und Taschen gen\u00c3\u00bcgen ihnen f\u00c3\u00bcr die Einreise. Die Visa werden \u00c3\u00bcberpr\u00c3\u00bcft, Mark in Kronen umgetauscht, dann d\u00c3\u00bcrfen wir wieder einsteigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vati startet den Motor, keiner sagt einen Ton, der Ernst der Lage hat auch uns Kinder erreicht. Diesmal machen wir keinen vergn\u00c3\u00bcglichen Wochenendausflug, meine Eltern sind angespannt: das erste Mal nach fast zwanzig Jahren, wir befinden uns im Jahr 1965, wagen sie es, die fr\u00c3\u00bchere Heimat zu besuchen, die heute hinter dem eisernen Vorhang liegt.<\/p>\n<p>Was dieser eiserne Vorhang genau ist, wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht; jetzt hat er f\u00c3\u00bcr mich etwas mit Fr\u00c3\u00b6steln, Kontrollen und Befehlston zu tun.<\/p>\n<p>Nach l\u00c3\u00a4ngerem Schweigen die Frage von Mutti, ob wir etwas zu essen m\u00c3\u00b6chten. Ich versp\u00c3\u00bcre keinen Hunger. Auch nach Singen ist mir nicht zumute, ganz anders als bei den Fahrten nach \u00c3\u2013sterreich oder an den Chiemsee. Kleine, verlassene D\u00c3\u00b6rfer h\u00c3\u00b6ren sich f\u00c3\u00bcr mich nach einem langweiligen Reiseziel an, auch wenn ich verstehe, dass meine Eltern ihre alte Heimat sehen wollen.\u00c2\u00a0 Was diese Reise f\u00c3\u00bcr meine Eltern wirklich bedeutet, kann ich mit meinen 12 Jahren nicht erfassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Fahrt zieht sich schier endlos hin, die Stra\u00c3\u0178en sind voller Schlagl\u00c3\u00b6cher. Obwohl es \u00e2\u20ac\u017enicht mehr weit sein kann\u00e2\u20ac\u0153, scheinen wir immer langsamer zu werden, je n\u00c3\u00a4her wir dem unbekannten Ziel kommen.<\/p>\n<p>Vati benennt inzwischen jeden Wald. Bach und H\u00c3\u00bcgel. Endlich f\u00c3\u00bchrt die Stra\u00c3\u0178e den \u00e2\u20ac\u017eF\u00c3\u00bchrspannsberg\u00e2\u20ac\u0153 hinunter in sein Heimatdorf Willenz. \u00e2\u20ac\u017eBilenec\u00e2\u20ac\u0153 sagt das tschechische Ortsschild. Kurz hinter dem Ortsschild auf der rechten Seite sitzt ein \u00c3\u00a4lterer Mann auf einer Bank vor einem niedrigen H\u00c3\u00a4uschen und h\u00c3\u00a4lt Ausschau nach Westautos.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Genauso hatte es ein Kriegskamerad meines Vaters von den Reisen ins gemeinsame Heimatdorf geschildert. \u00e2\u20ac\u017eDer Koksch sitzt immer da, wenn seine Arbeit und das Wetter es erlaubten.\u00e2\u20ac\u0153, hatte er gemeint. Stimmt, da sa\u00c3\u0178 er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mein Vater h\u00c3\u00a4lt das Auto an, steigt aus. Der kleine rundliche Mann steht auf, geht auf Vati zu, spricht ihn auf Deutsch an. Dann umarmt er Vati wie einen verlorenen Sohn, die Tr\u00c3\u00a4nen laufen ihm \u00c3\u00bcber die Wangen.<\/p>\n<p>Vati gibt uns ein Zeichen, dass wir aussteigen sollen. Wir werden alle umarmt, auch von Anna Koksch, genauso klein und rundlich wie ihr Mann, die inzwischen nach drau\u00c3\u0178en gekommen war.<\/p>\n<p>In umst\u00c3\u00a4ndlichem, schwer verst\u00c3\u00a4ndlichem Deutsch hei\u00c3\u0178en sie uns willkommen, bitten uns ins Haus. Anna Koksch beginnt sofort aufzutischen, sich mehrfach f\u00c3\u00bcr die schlechte Bewirtung entschuldigend. Wenn sie gewusst h\u00c3\u00a4tte, dass wir kommen! Dann h\u00c3\u00a4tte sie sich doch eingerichtet. Wie viel Zeit wir denn h\u00c3\u00a4tten, will sie wissen. Nat\u00c3\u00bcrlich m\u00c3\u00bcssten wir \u00c3\u00bcber Nacht bleiben. Ein Hotel? Das komme nicht in Frage. Ob wir sie beleidigen wollten? Ob es nicht gut genug sei bei ihnen?<\/p>\n<p>Zwar ist die Einfachheit \u00e2\u20ac\u201c oder gar Armut &#8211; unserer Gastgeber offensichtlich, ins Auge sticht allerdings diese \u00c3\u00bcberw\u00c3\u00a4ltigende Herzlichkeit. Ganz besch\u00c3\u00a4mt von so viel Gastfreundschaft,\u00c2\u00a0 essen wir mehr, als wir zuhause je verzehrt h\u00c3\u00a4tten. Trotzdem bef\u00c3\u00bcrchtet Anna, dass es uns nicht schmeckt, fordert uns immer weiter auf, nachzunehmen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem Essen stellt Vati vorsichtig die Frage, ob man noch auf den Friedhof gehen k\u00c3\u00b6nne, was bei Josef Koksch emsige Betriebsamkeit ausl\u00c3\u00b6st. Nat\u00c3\u00bcrlich, selbstverst\u00c3\u00a4ndlich, doch mein Vater solle nicht erschrecken, denn der Friedhof sei in \u00c3\u00a4hnlich schlechtem oder noch schlechterem Zustand wie das ganze Dorf.<\/p>\n<p>So machen wir uns alle zum Friedhof auf, nur Anna bleibt zur\u00c3\u00bcck, will sich um das Kaffeetrinken k\u00c3\u00bcmmern, wenn wir sicherlich hungrig vom Friedhof zur\u00c3\u00bcckkehrten.<\/p>\n<p>Als wir aus der Haust\u00c3\u00bcr treten, k\u00c3\u00b6nnen wir schr\u00c3\u00a4g gegen\u00c3\u00bcber auf einem H\u00c3\u00bcgelchen den Friedhof hinter hohen B\u00c3\u00a4umen erahnen. Nur etwa 100m m\u00c3\u00bcssen wir die Strasse entlang laufen, sie dann \u00c3\u00bcberqueren.\u00c2\u00a0 Ein ausgewaschener Weg f\u00c3\u00bchrt durch eine alte Allee nach oben, wo sich ein verfallenes T\u00c3\u00bcrchen quietschend zum Friedhof hin \u00c3\u00b6ffnen l\u00c3\u00a4sst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die nicht mehr ganz zutreffende Erinnerung meines Vaters korrigiert Josef Koksch dezent und zielstrebig. Bald stehen wir am Grab meiner Gro\u00c3\u0178eltern \u00e2\u20ac\u201c Gro\u00c3\u0178eltern, die ich nie kennengelernt habe. Zur gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178ten \u00c3\u0153berraschung meiner Eltern ist das Grab bepflanzt und frisch geharkt. Sie k\u00c3\u00b6nnen sich das nicht erkl\u00c3\u00a4ren, da seit der Vertreibung kein Familienmitglied mehr hier im Sudetenland lebt. Ein Rundgang \u00c3\u00bcber den Friedhof f\u00c3\u00bchrt zu weiteren gepflegten Grabstellen, deren deutsche Namen meinem Vater wohl bekannt sind. \u00e2\u20ac\u017eWei\u00c3\u0178t du, wer sich um die Gr\u00c3\u00a4ber k\u00c3\u00bcmmert?\u00e2\u20ac\u0153, wendet sich Vati an unseren Gastgeber. Josef entgegnet, er habe gewusst, die Angeh\u00c3\u00b6rigen w\u00c3\u00bcrden irgendwann wieder kommen, um die Gr\u00c3\u00a4ber aufzusuchen. Da habe er sich ein wenig darum angenommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Rasch wechselt er das Thema, soviel Aufmerksamkeit ist ihm unangenehm, und fragt meinen Vater, ob er sein Elternhaus oder das, was davon \u00c3\u00bcbrig sei, schon gesehen habe? Vati meint, er habe zwar von seinem Kameraden geh\u00c3\u00b6rt, dass der Hof noch existiert, aber wir beim Herfahren sind wir noch nicht so weit gekommen.<\/p>\n<p>Der Bauernhof, aus dem mein Vater stammt, wird unsere n\u00c3\u00a4chste Station. Obwohl es auch dorthin nicht weit sein kann, fahren wir lieber mit dem Auto, irgendwie scheint das meinem Vater sicherer zu sein.<\/p>\n<p>Das Bauernhaus steht an der Stra\u00c3\u0178e, ein tiefer Riss zieht sich schr\u00c3\u00a4g durch das Mauerwerk, ansonsten wirkt es intakt. Nach Ermutigung durch Josef Koksch steigen wir aus und gehen durch einen offenen Durchgang auf den grasbewachsenen Innenhof. Auf der R\u00c3\u00bcckseite des Hauses wird eine abgetretene Steintreppe sichtbar, die zur Eingangst\u00c3\u00bcr f\u00c3\u00bchrt. All das entspricht haargenau den Erinnerungen meines Vaters. Mir ist mulmig, hier herum zu stapfen, als w\u00c3\u00bcrden wir etwas Verbotenes tun. Auch meinen Eltern ist die Situation nicht geheuer. Unser Gastgeber dagegen versteht unsere Zur\u00c3\u00bcckhaltung nicht, bringt unser Z\u00c3\u00b6gern mit dem schlechten Aussehen des Hauses in Verbindung. Vielmals entschuldigt er sich f\u00c3\u00bcr den Riss in der Hauswand und das Gras auf dem Hof, als h\u00c3\u00a4tte er beides verursacht. Die wenigen Menschen, die im Dorf noch oder wieder wohnten, w\u00c3\u00bcrden es nicht schaffen, alles in Stand zu halten. Als ihm klar wird, dass wir &#8211; zumindest jetzt -\u00c2\u00a0 nicht mehr sehen wollen, zuckt er hilflos mit den Schultern. Ich bin erleichtert, wieder ins Auto steigen zu d\u00c3\u00bcrfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die n\u00c3\u00a4chste Runde Essen wartet bereits auf uns, Anna hat den Kaffeetisch gedeckt und Kuchen hergezaubert. Nun wird erz\u00c3\u00a4hlt von Menschen, deren Namen ich nicht kenne, alte Geschichten und noch \u00c3\u00a4ltere Geschichten aus der Zeit als Vati noch hier im Ort lebte werden aufgetischt. Zwischendurch sprechen unsere Gastgeber Tschechisch miteinander.\u00c2\u00a0 Anna kann nicht so gut Deutsch, ist geb\u00c3\u00bcrtige Tschechin, w\u00c3\u00a4hrend Josef beide Sprachen beherrscht. Er ist \u00e2\u20ac\u017eHalbtrommler\u00e2\u20ac\u0153 erfahre ich von meinen Eltern, d.h. er hatte einen deutschen und einen tschechischen Elternteil, deswegen sei er auch nicht vertrieben worden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Josef Koksch will meinen Eltern erm\u00c3\u00b6glichen, den Hof, aus dem mein Vater stammt, noch einmal von innen zu sehen. Er wird mit den jetzigen Bewohnern sprechen, die h\u00c3\u00a4tten bestimmt nichts dagegen einzuwenden. Meinen Eltern ist dabei nicht wohl zu Mute, der Eifer unseres Gastgebers jedoch nicht zu bremsen.<\/p>\n<p>So gehen wir am n\u00c3\u00a4chsten Tag, diesmal zu Fu\u00c3\u0178, zum Elternhaus meines Vaters, die Bewohner sind auf unser Kommen vorbereitet. Auf das Klopfen von Josef \u00c3\u00b6ffnet eine Frau \u00c3\u00a4ngstlich die T\u00c3\u00bcr. Da sie kein Deutsch spricht, muss Josef f\u00c3\u00bcr uns \u00c3\u00bcbersetzen. Die Frau, nennen wir sie Vera, vielleicht so alt wie meine Eltern, wirkt sichtlich bedr\u00c3\u00bcckt. Es sei ihr sehr unangenehm, dass sie hier mit ihrer Familie leben muss, man habe ihnen dieses Haus zugewiesen. Auch sie seien vertrieben worden, Wolhyniendeutsche aus Polen stammend \u00e2\u20ac\u201c dabei steigen ihr Tr\u00c3\u00a4nen in die Augen, die sie versch\u00c3\u00a4mt abwischt. Meine Eltern sind betreten, versuchen Vera zu beruhigen, sie seien sogar froh, lassen sie Josef \u00c3\u00bcbersetzen, dass das Haus bewohnt ist, sonst w\u00c3\u00a4re es sicher l\u00c3\u00a4ngst verfallen.<\/p>\n<p>Vera bietet uns St\u00c3\u00bchle an, m\u00c3\u00b6chte uns bewirten, was Vati strikt ablehnt. Ob dies tats\u00c3\u00a4chlich noch die M\u00c3\u00b6bel von fr\u00c3\u00bcher seien, wollen meine Eltern wissen. Vera best\u00c3\u00a4tigt dies. Alles seien noch dieselben M\u00c3\u00b6bel, die sie vorgefunden h\u00c3\u00a4tten, als sie hier einziehen mussten. Allm\u00c3\u00a4hlich wagen es meine Eltern, sich umzusehen, St\u00c3\u00bcck f\u00c3\u00bcr St\u00c3\u00bcck erkennen sie die Einrichtungsgegenst\u00c3\u00a4nde ihrer ersten gemeinsamen Wohnung wieder. Sie hatten sich w\u00c3\u00a4hrend des Kriegs hier eingerichtet, konnten aber nur wenige Tage hier wohnen, weil Vati erneut zur Wehrmacht und Mutti zum Arbeitsdienst musste.<\/p>\n<p>Die jetzige Bewohnerin m\u00c3\u00b6chte, dass sich meine Eltern etwas mitnehmen, es seien doch ihre Sachen. Sie holt Besteck aus der Schublade, das meinen Eltern geh\u00c3\u00b6rte, Geschirr aus der Anrichte, das meine Gro\u00c3\u0178mutter als Aussteuer mit in ihre Ehe gebracht hatte, wie mein Vater erkl\u00c3\u00a4rt.<\/p>\n<p>Meine Eltern wollen nichts mitnehmen, versichern sie Vera. Sie h\u00c3\u00a4tten wirklich nur einen Blick in das Innere des Hauses werfen wollen. Wirklich, sie seien sehr dankbar, dass Vera alles so gut gepflegt habe, selbst h\u00c3\u00a4tten sie es nicht besser machen k\u00c3\u00b6nnen.<\/p>\n<p>Vera l\u00c3\u00a4sst erneut \u00c3\u00bcbersetzen, wie schrecklich es ihr sei, in der Wohnung meiner Eltern leben zu m\u00c3\u00bcssen, nie habe sie jemandem etwas wegnehmen wollen. Wie k\u00c3\u00b6nnte sie ihrer Tochter, die bald heiraten werde, dieses Geschirr geben, das fremde Initialen tr\u00c3\u00a4gt, das w\u00c3\u00a4re eine Schande! Vera w\u00c3\u00a4re erleichtert, wenn wir das Besteck und das Geschirr mitn\u00c3\u00a4hmen, und nat\u00c3\u00bcrlich auch den Mantel.<\/p>\n<p>\u00e2\u20ac\u017eWelchen Mantel?\u00e2\u20ac\u0153, fragt Vati.<\/p>\n<p>Vera zeigt auf einen beigen Herrenmantel, der seitlich auf einem B\u00c3\u00bcgel am Schrank h\u00c3\u00a4ngt. Seit mehr als zwanzig Jahren wartet er dort: der Mantel meines Vaters!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>.<\/i>v<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mantel meines Vaters &nbsp; &nbsp; \u00e2\u20ac\u017eAussteigen! Wagenkontrolle.\u00e2\u20ac\u0153 V\u00c3\u00b6llig verschreckt klettere ich aus unserem Auto, sp\u00c3\u00bcre die Angst meiner Mutter, registriere die gespielte Freundlichkeit meines Vaters. Mein Bruder erkl\u00c3\u00a4rt sich bereit, die R\u00c3\u00bccksitze hochzuklappen. Darauf verzichten die tschechischen Grenzbeamten jedoch. Blicke in das Wageninnere, in Koffer und Taschen gen\u00c3\u00bcgen ihnen f\u00c3\u00bcr die Einreise. 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